← Zurück zum Blog

Windgeschützte Gegenden auf Mallorca: wo es ruhiger ist

29. Oktober 2026
Windgeschützte Gegenden auf Mallorca: wo es ruhiger ist

Den einen windstillen Ort auf Mallorca gibt es nicht. Welche Gegend geschützt ist, hängt vor allem davon ab, woher der Wind gerade kommt. Studien mit Daten von Messstationen zeigen trotzdem ein klares Muster. Die Westküste liegt hinter der Serra de Tramuntana und bekommt am wenigsten Seebrise ab. Im Llevant, also im Osten und Südosten, ist die Brise meist schwächer als in den offenen Ebenen um Palma, Sa Pobla und Muro oder Campos. Bei Nordwestwind, dem bekanntesten Starkwind der Insel, liegt die Südostküste mit ihren Naturhäfen im Windschatten. Hier lesen Sie, was hinter diesen Unterschieden steckt, wie sich die Lage über das Jahr verändert und wie Sie vor dem Kauf oder der Miete einer Immobilie prüfen, wie windig ein bestimmtes Grundstück wirklich ist.

Mallorca-immobilien
Finden Sie Ihre Immobilie in ruhiger Lage
Wir suchen auf Wunsch gezielt nach einer passenden Immobilie auf Mallorca, auch im Südosten und inselweit.
Immobilienangebote ansehen

Kurz gesagt

  • Am wenigsten Seebrise bekommt die Westküste, weil die Serra de Tramuntana wie eine Barriere wirkt.
  • Im Osten und Südosten (Llevant) ist die Brise in der Regel schwächer als in den offenen Ebenen von Palma, Sa Pobla–Muro und Campos.
  • Bei Nordwestwind liegt die Südostküste im Lee, bei Ost- oder Südostwind schützt eher der Westen.
  • Die Seebrise spielt von März bis Oktober eine Rolle, meist zwischen 9 und 18 Uhr, und ist im Juni und Juli am stärksten.
  • Für ein Grundstück zählt die Mikrolage: Ausrichtung, Hanglage, Bucht und Bebauung können mehr ausmachen als die Region.

Inhaltsverzeichnis

Die Winde Mallorcas im Überblick

Auf Mallorca wirken zwei Arten von Wind. Großräumige Wetterlagen bringen Winde aus bestimmten Richtungen über das Mittelmeer. Dazu kommen tägliche Land- und Seewinde, die durch den Temperaturunterschied zwischen Land und Meer entstehen. Ist der großräumige Druckunterschied gering, prägen laut einer Studie zu Küstenwinden auf Mallorca tagsüber Seebrisen und nachts Landbrisen das Wetter auf der Insel. Stärkere Wetterlagen können diesen Tagesrhythmus abschwächen oder ganz verdrängen.

Die Mallorquiner geben den Winden traditionell Namen nach der Himmelsrichtung. Wer sich mit Nachbarn, Hafenmeistern oder Handwerkern über das Wetter unterhält, hört diese Begriffe ständig:

NameRichtungTypischer Charakter
TramuntanaNord bis Nordwestder bekannteste und oft stärkste Wind, vor allem im Winterhalbjahr
MestralNordwestverwandt mit der Tramuntana, oft kühl und trocken
GregalNordosthäufig feucht, bringt Wellen an die Nord- und Ostküste
LlevantOstfeucht, kann an der Ostküste für hohen Seegang sorgen
XalocSüdostwarm und trocken, gelegentlich mit Saharastaub
MigjornSüdmeist mild, im Sommer oft schwül
PonentWestin der Regel mäßig
Embatje nach Küstedie tägliche Seebrise im Sommerhalbjahr

Der Embat ist für den Alltag besonders wichtig, weil er an sonnigen Tagen fast regelmäßig einsetzt. Er weht nicht überall aus derselben Richtung: Laut der genannten Studie kommt er über die Bucht von Palma aus Südwest, über die Buchten von Alcúdia und Pollença aus Nordost und an der Ostseite der Insel normalerweise aus Südost. Jede Küste hat also ihre eigene Nachmittagsbrise.

Welche Gegenden vergleichsweise windgeschützt sind

Die Frage nach der windärmsten Zone lässt sich am besten Küste für Küste beantworten. Die folgende Übersicht fasst zusammen, was die Messdaten zur Seebrise zeigen, und ergänzt, wann eine Gegend bei Starkwind im Windschatten liegt.

GegendSeebrise im SommerBei Nordwestwind (Tramuntana)Bei Ost- oder Südostwind
Westküste (Andratx, Sant Elm, Port de Sóller)deutlich schwächer durch die Gebirgsbarriereexponiert zur offenen Seeeher geschützt
Südwesten (Santa Ponsa, Bucht von Palma)ausgeprägt aus Südwestteils geschützt durch das Gebirgeteils geschützt
Ebene von PalmaBrise dringt weit ins Land vorwechselndwechselnd
Nordbuchten (Pollença, Alcúdia)ausgeprägt aus Nordostexponierteher geschützt
Ebene Sa Pobla–MuroBrise dringt weit ins Land vorexponiertwechselnd
Ebene von CamposBrise dringt weit ins Land vorwechselndexponiert
Llevant (Porto Cristo, Porto Colom, Cala d'Or, Porto Petro)meist schwächer als in den Ebenenim Lee, gut geschütztexponiert zur offenen See

Westküste: im Schatten der Serra de Tramuntana

Die Gebirgskette im Nordwesten ist der wichtigste Windfaktor der Insel. Die Auswertung der Stationsdaten kommt zu dem Ergebnis, dass die Westküste wegen dieser Barriere nur sehr schwach von der Seebrise beeinflusst wird. Für Orte wie Andratx oder Sant Elm bedeutet das ruhigere Sommernachmittage als an vielen anderen Küsten. Bei Stürmen aus Nordwest ist die Küste allerdings zur offenen See gerichtet, dann wird es dort rau.

Llevant: der Osten und Südosten

Im Llevant ist die Brise laut derselben Studie normalerweise schwächer als in den großen Ebenen. Dazu kommt ein zweiter Vorteil: Weht die Tramuntana aus Nordwest, liegt die Südostküste im Lee der Insel und des Gebirges. Eine klimatologische Analyse der Mittelmeerwinde beschreibt die Serra de Alfabia im Nordwesten als wichtiges Hindernis, das die Gebiete dahinter gegen Winde aus Nord und West abschirmt. Die Naturhäfen von Porto Petro, Cala d'Or, Porto Colom und Porto Cristo liegen genau auf dieser Seite. Schwachpunkt sind Wetterlagen mit Ost- oder Südostwind, dann trifft die Dünung direkt auf die Küste.

Die offenen Ebenen: Palma, Sa Pobla–Muro und Campos

Im Inselinneren wird der Seewind grundsätzlich schwächer, je weiter er vom Meer entfernt ist. Ein historischer Bericht, den die Studie zitiert, beschreibt den Embat im Landesinneren als wärmer und schwächer. Die großen, flachen Ebenen bilden aber eine Ausnahme: Hier gibt es kaum Hindernisse, und die Brise kann weit ins Land vordringen. Wer in der Ebene von Palma, zwischen Sa Pobla und Muro oder um Campos sucht, sollte daher nicht automatisch mit Windruhe rechnen.

Die Nordbuchten: Pollença und Alcúdia

Die großen Buchten im Norden haben eine kräftige, verlässliche Nachmittagsbrise aus Nordost. Das schätzen Segler und Surfer, für eine ruhige Terrasse am Wasser ist es weniger ideal. Etwas landeinwärts und an Hängen mit Südausrichtung sieht es oft anders aus. In Pollença, wo es exklusive Villen mit Meerblick gibt, lohnt deshalb ein genauer Blick auf die Ausrichtung jedes einzelnen Objekts.

Warum Buchten und Berge so viel ausmachen

Der Begriff, den Sie sich für die Standortwahl merken sollten, ist das Lee. So nennt man die dem Wind abgewandte Seite eines Hindernisses. Hinter einem Bergrücken, einer Landzunge oder einem Hang ist die Windgeschwindigkeit oft deutlich geringer als auf der offenen Seite.

Für Buchten gilt eine einfache Regel: Entscheidend ist, in welche Richtung die Öffnung zeigt. Eine Bucht, die nach Südosten offen ist, schützt bei Nordwestwind, weil der Wind über Land kommt und das Wasser davor ruhig bleibt. Dieselbe Bucht kann bei Ostwind unruhig werden, weil Wellen und Wind dann frontal hereinlaufen. Die langen, schmalen Calas im Südosten sind deshalb bei der Tramuntana beliebte Fluchtpunkte für Boote und Badegäste.

Windschutz einer Bucht bei zwei Windrichtungen

Auch die Insel als Ganzes wirkt als Hindernis. Bei Nordwestwind ist die Südostküste geschützt, bei Wind aus Ost oder Südost eher der Westen. Wer an beiden Küsten Zeit verbringt, kann je nach Wetterlage ausweichen. Wer ein Haus kauft, wählt dagegen eine feste Lage und sollte wissen, gegen welche Windrichtung sie gut schützt und gegen welche nicht.

Wie stark das Gelände wirkt, zeigen auch Extremfälle. Beim Sturm Blas im November 2021 lagen die modellierten stündlichen Mittelwerte des Windes am 6. November vor Mallorca bei mehr als 17,5 Metern pro Sekunde. Eine Untersuchung zu diesem Sturm beschreibt, dass intensive Nordostwinde dabei an der Nordwestküste kaltes Tiefenwasser an die Oberfläche trieben, und dass man für solche Vorgänge sehr fein aufgelöste Modelle braucht. Auch die Wissenschaft muss also genau hinsehen, wenn es um einzelne Küstenabschnitte geht.

Wie sich der Wind im Jahresverlauf verändert

Eine Gegend, die im Juli ruhig ist, kann im Januar ganz anders wirken. Die Seebrise ist ein Phänomen der warmen Monate. Laut einer Untersuchung des spanischen Wetterdienstes zur Charakterisierung der Brise auf Mallorca ist sie von März bis Oktober bedeutsam. Meist setzt sie zwischen 9 und 18 Uhr ein, und ihre Konvergenz über der Insel erreicht im Juni und Juli gegen 13 Uhr den Höchstwert. Die Forscher werteten dafür Zehn-Minuten-Daten der automatischen Stationen in Palma, Port de Pollença und Porto Colom aus den Jahren 1992 bis 1997 aus.

Die Brise hält an, solange Land und Meer unterschiedlich warm sind. In der Bucht von Palma wurde tagsüber ein Unterschied von mehr als 5 °C gemessen, wie die Studie zu den Küstenwinden festhält. Im Sommer heißt das: Vormittags ist es vielerorts ruhig, am frühen Nachmittag frischt es an der Küste auf, abends flaut es wieder ab. Viele Menschen empfinden diese Brise an heißen Tagen als angenehm, gerade auf einer Terrasse am Meer.

Im Herbst und Winter treten die großräumigen Wetterlagen in den Vordergrund. Dann kommt es häufiger zu Phasen mit Tramuntana oder Gregal, und die Frage nach dem Lee wird wichtiger als die Frage nach der Seebrise. Wer überwiegend im Winter auf Mallorca lebt, sollte eine Lage wählen, die gegen Nord und Nordwest geschützt ist. Wer vor allem den Sommer verbringt, achtet eher darauf, wie stark die Nachmittagsbrise an der gewählten Küste ist.

Wie sich der Wind im Jahresverlauf verändert — overview diagram

Was das für die Wahl Ihrer Immobilie bedeutet

Die Region gibt die Richtung vor, über die Wohnqualität entscheidet aber die Mikrolage. Zwei Häuser im selben Ort können sehr unterschiedlich windig sein, je nachdem, ob sie auf einer Kuppe stehen oder in einer Senke, ob die Terrasse nach Süden oder nach Norden zeigt und ob Nachbargebäude oder alte Pinien abschirmen.

Achten Sie bei der Besichtigung besonders auf diese Punkte:

  • Ausrichtung der Terrasse und des Pools: Eine nach Süden oder Südosten gerichtete Terrasse liegt bei Tramuntana im Windschatten des Hauses.
  • Höhenlage: Ein Haus auf einem Hügel bietet den schönsten Meerblick, ist aber offener für jeden Wind. Eine Lage am Hang mit Rücken zum Nordwesten ist oft der beste Kompromiss.
  • Nähe zur offenen Ebene: Im flachen Land fehlt die natürliche Abschirmung. Dort helfen Mauern, Hecken und ein durchdachter Innenhof.
  • Lage in der Bucht: Häuser am inneren Ende einer schmalen Cala sind meist ruhiger als Häuser an der offenen Spitze einer Landzunge.
  • Bootsliegeplatz: Wer ein Boot halten möchte, sollte wissen, bei welcher Windrichtung der Hafen unruhig wird.

Wind beeinflusst auch den Wert und die Kosten einer Immobilie. Eine geschützte Terrasse wird an mehr Tagen im Jahr genutzt, salzhaltige Luft an exponierten Küstenlagen beansprucht Fenster, Metall und Fassaden stärker. Wer verschiedene Objekte vergleicht, sollte solche Lagefaktoren in eine strukturierte Methode zur Immobilienbewertung einfließen lassen, statt nur auf Quadratmeter und Ausstattung zu schauen.

Auch die Finanzierung gehört früh auf den Tisch. Wer die Wahl zwischen einer windgeschützten Lage im Südosten und einem offenen Grundstück mit großem Panoramablick hat, entscheidet leichter, wenn der finanzielle Rahmen feststeht. Einen Überblick über Hypotheken auf den Balearen für Käufer, die nicht in Spanien ansässig sind, sollten Sie sich einholen, bevor Sie sich in ein bestimmtes Haus verlieben.

So prüfen Sie die Windverhältnisse an einem bestimmten Ort

Allgemeine Aussagen über Regionen ersetzen keine Prüfung vor Ort. Mit diesen Schritten verschaffen Sie sich ein realistisches Bild:

  1. Nächstgelegene Messstation suchen. Der spanische Wetterdienst AEMET veröffentlicht Windvorhersagen für jede Gemeinde. Für Palma nennt die AEMET-Windvorhersage für Palma etwa die Stationen am Hafen, am Flughafen und an der Universität. Vergleichen Sie die Werte über mehrere Wochen.
  2. Zu verschiedenen Tageszeiten besichtigen. Ein Termin um 10 Uhr zeigt die Lage vor der Brise, ein Besuch um 15 Uhr den Nachmittag. Im Sommer kann der Unterschied erheblich sein.
  3. In verschiedenen Jahreszeiten hinsehen. Wenn möglich, besuchen Sie das Objekt einmal im Sommer und einmal im Herbst oder Winter, wenn die Tramuntana häufiger weht.
  4. Die Vegetation lesen. Bäume, die sich deutlich in eine Richtung neigen, verraten den vorherrschenden Wind an diesem Ort.
  5. Alte Anlagen beachten. Die Lage historischer Dreschplätze, der eras, spiegelt wider, wo früher verlässlich Wind zum Trennen des Korns wehte. Die Geografie der Seebrise auf Mallorca ist seit langem Gegenstand der Forschung, wie eine Arbeit der Universität der Balearen zeigt. Ein alter Dreschplatz in der Nähe ist ein Hinweis auf eine eher windige Lage.
  6. Nachbarn und Einheimische fragen. Wer seit Jahren an einem Ort lebt, weiß, bei welchem Wind die Terrasse unbenutzbar wird und wann es tagelang ruhig ist. Auch Surfer und Segler kennen die lokalen Muster sehr genau.

Unsere Sicht aus dem Südosten

Wir begleiten seit 46 Jahren Käufer und Mieter auf Mallorca, und die Frage nach dem Wind gehört bei vielen Gesprächen dazu. Häufig kommen Interessenten im Sommer zur Besichtigung, erleben einen ruhigen Vormittag und sind im ersten Winter überrascht, wie kräftig die Tramuntana an einem offenen Hang sein kann. Deshalb sprechen wir die Windlage bei jedem Objekt offen an.

Unser Schwerpunkt liegt im Südosten, in den Yachthäfen von Porto Petro, Porto Colom, Cala d'Or und Porto Cristo sowie am Golfplatz Vall d'Or. Diese Küste liegt bei Nordwestwind im Windschatten der Insel, und das macht sie für viele unserer Kunden attraktiv, die auch die kühleren Monate auf Mallorca verbringen möchten. Wir verschweigen aber auch nicht, dass Ostwind hier für Wellengang sorgen kann. Eine Lage ist für uns dann gut, wenn sie zu Ihrem Alltag passt: Wann sind Sie auf der Insel, wie wichtig ist Ihnen die Terrasse, brauchen Sie einen ruhigen Liegeplatz?

Wer lieber im Westen um Andratx oder Santa Ponsa sucht, profitiert von der schwächeren Seebrise hinter dem Gebirge. Wer eine Finca im Inselinneren möchte, sollte wissen, dass die offenen Ebenen mehr Wind abbekommen als geschützte Täler. Wir kennen diese Unterschiede aus vielen Jahren vor Ort und beraten Sie gern auf Deutsch, Spanisch oder Englisch.

— Renate

Ihre Immobilie in geschützter Lage finden

In unserem Angebot finden Sie Fincas, Villen, Häuser, Dorfhäuser, Appartements und Grundstücke im Südosten und auf der ganzen Insel, dazu langfristige Vermietungen und Ferienvermietungen. Wenn Ihnen eine windgeschützte Terrasse oder ein ruhiger Hafen wichtig ist, sagen Sie es uns: Auf Wunsch suchen wir gezielt das Objekt, das zu Ihren Vorstellungen passt.

Mallorca-immobilien

Sehen Sie sich unsere aktuellen Immobilienangebote auf Mallorca an oder rufen Sie uns an. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und begleiten Sie von der ersten Besichtigung bis zum Abschluss.

Häufige Fragen zum Wind auf Mallorca

Wo ist es auf Mallorca am windstillsten?

Einen dauerhaft windstillen Ort gibt es nicht. Die Westküste bekommt wegen der Serra de Tramuntana am wenigsten Seebrise ab, im Osten und Südosten ist sie meist schwächer als in den offenen Ebenen. Bei Nordwestwind ist die Südostküste am besten geschützt.

Ist der Südosten Mallorcas im Winter windgeschützt?

Gegen die Tramuntana aus Nordwest, die im Winterhalbjahr häufig weht, liegt der Südosten im Lee der Insel. Bei Ost- oder Südostwind ist diese Küste dagegen offen zur See. Für die genaue Lage eines Hauses sind Ausrichtung und Gelände entscheidend.

Wann weht auf Mallorca die Seebrise?

Die Seebrise ist von März bis Oktober bedeutsam und weht meist zwischen 9 und 18 Uhr. Am stärksten ist sie im Juni und Juli um die Mittagszeit. Nachts dreht der Wind häufig auf eine schwache Landbrise.

Ist Wohnen im Inselinneren weniger windig als an der Küste?

Grundsätzlich wird die Seebrise landeinwärts schwächer und wärmer. In den flachen Ebenen von Palma, Sa Pobla–Muro und Campos kann sie aber weit ins Land vordringen. Geschützte Täler und Hanglagen sind deshalb oft ruhiger als offenes Flachland.

Quellen